In welchem Dateiformat kann ich meine Druckvorlage liefern?
Die Dateiformate sollten möglichst in „.jpg“, „.tiff“, „.pdf“ und „.eps“ vorhanden sein. Um Ihnen einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, hier noch einige Hinweise zu den entsprechenden Formaten:
- JPG: Diese Datei ist geschlossen, deshalb können keine Probleme mit Schriften auftauchen. Die Komprimierung ist Verlust behaftet. (Bitte nur möglichst schwach komprimieren, damit ­keine bzw. nur wenige Artefakte sichtbar sind.)
- EPS: Dieses Format ist nur teilweise geschlossen, daher müssen Schriften in Kurven/ Pfade gewandelt werden, um Problemen aus dem Weg zugehen. Beim Exportieren ist darauf zu achten, das die ganze Seite exportiert wird und nicht nur Objekte. Bei falschen Einstellungen können hier Probleme auftauchen.
- PDF: Bei diesem Format kann mit Problemen gerechnet werden, wenn es aus den Programmen exportiert wird. Ohne Probleme kann man ein .pdf verwenden, wenn ein „Postscript“ oder „.eps“ im Distiller (mit den entspr. Einstellungen oder unseren Joboptionen) zu einem PDF generiert wird. Bitte hier unbedingt die Schriften einbetten, wenn sie nicht vorher in Pfade umgewandelt wurden.
Wie kann ich meine Datei erstellen?
Sie können Ihre Drucksachen mit allen gängigen Grafikprogrammen erstellen. Fast alle Programme bieten mit der „Export“-Funktion die Möglichkeit, die Dokumente in JPG-, TIF-, EPS- oder PDF-Daten zu konvertieren. Achten Sie darauf, dass die Daten in CMYK und die richtige dpi-Einstellung konvertiert werden. Anweisungen zum Export erhalten Sie in den Hilfedateien der Grafikprogramme. Alle Dateien werden, bevor sie in den Druck gehen, von uns auf Druckfähigkeit überprüft. Es wird keine Rechtschreibprüfung durchgeführt! Sollten Änderungen vorgenommen werden müssen, kann es unter Umständen auch zu Lieferverzögerungen kommen.
PDF-Erstellung:
Unsere Formatvorlagen gelten auch hier. Vermeiden Sie Passer- und Schnittmarken. Die Dateien sollten möglichst 1:1 angelegt sein.
PostScript-Dateien:
Alternativ können Sie Ihre Vorlagen auch als Postscript-Datei anliefern. Dazu benötigen Sie ­einen PostScript-Druckertreiber, der vierfarbigen Druck unterstützt das Seitenformat frei einstellen lässt (z.B. Linotype 530). Auch hierbei ist zu beachten, dass für Buchblock und Umschlag separate Dateien erstellt werden.
Beschnitt?
Ein „Beschnitt“ ist anzulegen, wenn Bilder oder sonstige Elemente bis an den Formatrand reichen. Das heißt, dass diese Bilder oder ähnliche 3-5 mm über das eigentliche Seitenformat hinausgehen. Dies ist nötig, da sonst nach dem Formatzuschneiden weiße Blitzkanten entstehen können. Eine A4 Seite also auf 216 (210+3+3) mm x 303 (297+3+3) mm oder mehr anlegen. Bei einer ­Broschüre haben wir nur einen Rand nach außen.
Zusammenfassung
Bilder:
Im CMYK Modus angelegt?
Nur TIFF- und EPS-Dateien verwendet?
Sind alle Schriften in den Vektorgrafiken in Pfade umgewandelt?
Sind bei allen Bildern und Logos hohe Auflösung vorhanden - 300dpi in 1:1? Alle Bilder in der Bildübersicht aktualisiert?
Schriften:
Alle Schriften (Screen- und Printerfonts) beigefügt? Eventuell modifizierte Schriften angemerkt?
PDF:
Sind die PDF-Dateien mit den Distiller-Settings von Absolut Digital erstellt worden ?
Beschnitt:
Ist der Beschnitt am Seitenrand berücksichtigt?
Überdrucken:
Sind auf farbigen Hintergründen alle Elemente auf „aussparen“ gestellt (Ausnahme komplett schwarze Elemente, wie z.B. Schrift)?
Überfüllen:
Ist farbige Schrift auf farbigem (hellerem) Grund nicht oder negativ überfüllt?
Ausdruck:
Musterausdruck beigelegt?